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Auslandsjob oder Liebe? Job!
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Zwei Drittel würden ins Ausland gehen
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Bad Homburg (ots) -
Für ein attraktives Jobangebot würden die meisten Deutschen einige
Jahre ins Ausland gehen. Die große Liebe folgt dagegen erst auf Platz
vier der möglichen Gründe für einen Auslandsaufenthalt, nach dem
Interesse an anderen Kulturen und der Furcht vor einer sich
verschlechternden Wirtschaftslage hierzulande. Das zeigt die jüngste
bundesweite Repräsentativbefragung des weltweit tätigen
Chemieunternehmens Sasol Olefins & Surfactants. Insgesamt erweisen
sich die Deutschen der Studie zufolge als sehr weltoffen. So könnten
sich annähernd neun von zehn Bundesbürgern auch gut vorstellen, in
einem Team mit Menschen aus ganz unterschiedlichen Ländern zusammen
zu arbeiten.
87 Prozent der Befragten würden sich in einem internationalen Team
mit Kollegen aus ganz unterschiedlichen Ländern und Kulturkreisen
wohl fühlen, so die Umfrageergebnisse von Sasol Olefins &
Surfactants. Diese Grundhaltung ist in allen Altersgruppen und
Bundesländern durchweg stark ausgeprägt. Offenbar hat die zunehmende
Internationalisierung von Wirtschaft und Berufswelt hier deutliche
Spuren hinterlassen.
Hoch ist auch die Bereitschaft der Deutschen, zumindest für einige
Jahre das Land zu verlassen. Mit 69 Prozent steht die Karriere
hierbei auf Platz eins der Rangliste. Mit 61 Prozent folgt auf dem
zweiten Platz das Interesse an anderen Kulturen. Eine sich
verschlechternde wirtschaftliche Lage wäre ebenfalls noch für 56
Prozent ein Grund für ein Abwandern ins Ausland. Die Romantik folgt
auf Platz vier: Gut jeder zweite Deutsche (55 Prozent) würde der
großen Liebe ins Ausland folgen - darunter mehr Männer
(59 Prozent) als Frauen (52 Prozent). Geringere steuerliche Abgaben
im Ausland dagegen würden nur gut jeden dritten Deutschen in fremde
Länder ziehen (37 Prozent).
Auf der Länder-Hitliste ganz oben: Österreich. Fast zwei Drittel
der Deutschen (63 Prozent) könnten sich ein Leben im Nachbarland
vorstellen. Weit vorne in der Gunst der Bundesbürger liegen auch
Italien (48 Prozent) oder Frankreich (46 Prozent). Aber auch fernere
Länder entfalten eine beträchtliche Anziehungskraft: Mehr als jeder
vierte Deutsche (26 Prozent) könnte sich vorstellen, nach Südafrika
auszuwandern, gut jeder Zweite nach Australien (51 Prozent).
"Die Studie zeigt, dass die Deutschen weltoffen und flexibel sind
und entgegen Ihrem Ruf auch mobil", sagt Sasol-Sprecher Götz
Lachmann. Für Sasol sei das - ebenso wie für viele andere
international ausgerichtete Unternehmen - ein sehr positiver Befund,
so Lachmann: "Bei uns sind multinational zusammengesetzte Teams
längst Realität. Dieser Qualitätsfaktor prägt unsere gesamte
Unternehmenskultur mit."
Für die repräsentative Studie wurden 1.000 Deutsche von einem
namhaften Meinungsforschungsinstitut im Rahmen von Telefoninterviews
befragt.
Quelle: Sasol Olefins & Surfactants GmbH, 25.07.2005
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