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Zeitverträge sind im Vormarsch
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40% der Erwerbstätigen unter 20 Jahren haben einen Zeitvertrag
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Wiesbaden (ots) - Wie das Statistische Bundesamt zum Tag der
Arbeit am 1. Mai mitteilt, hatten im März 2004 von den insgesamt 29,8
Mill. abhängig Erwerbstätigen (ohne Auszubildende) in Deutschland bei
den unter 20- Jährigen knapp 40% einen befristeten Arbeitsvertrag. Im
April 1996 hatte dieser Anteil noch bei 33% gelegen. Naturgemäß waren
viele befristet Beschäftigte in dieser Altersgruppe Schüler oder
Studenten (März 2004: 34%). Die Auszubildenden wurden hier nicht
einbezogen, da die Ausbildungsverträge stets nur für eine bestimmte
Dauer abgeschlossen werden.
Dies zeigen die Ergebnisse des Mikrozensus, der europaweit größten
jährlichen Haushaltsbefragung zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen
in Deutschland.
Bei den 20- bis 24-Jährigen lag der Anteil der befristet
Erwerbstätigen bei 29% (1996: 22%), bei den 25- bis 29-Jährigen bei
knapp 16% (1996: gut 10%). Die mit knapp 4% niedrigste Quote wiesen
die Altersgruppen der 45- bis 49-Jährigen und der 50- bis 54-
Jährigen auf. Diese Ergebnisse belegen, dass auf Grund des immer
schwieriger werdenden Einstiegs in den Arbeitsmarkt vor allem
Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger zeitlich befristete
Arbeitsverträge eingehen. Betrachtet man alle Altersjahre – unter
Ausklammerung der Auszubildenden –, so lag die Quote der befristet
Erwerbstätigen in Deutschland im März 2004 bei 8%, wobei im früheren
Bundesgebiet gut 7% und in den neuen Ländern und Berlin- Ost knapp
12% aller abhängig Beschäftigten (ohne Auszubildende) einer
befristeten Tätigkeit nachgingen.
Quelle: Statistisches Bundesamt, 26.04.2005
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