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Akademiker sind nicht so stark von der Jobkrise betroffen wie die Allgemeinheit. 2001 waren 180.400 Fach- und Führungskräfte ohne Job, 4.200 mehr als im Vorjahr.
Die Jobkrise bekamen vor allem Grafiker, Landwirte und Forstwirte sowie Geisteswissenschaftler zu spüren. Gefragt waren hingegen weiterhin die Informatiker: Statistisch
hatte 2001 ein arbeitsloser Informatiker zwei Jobs zur Auswahl.
Bei den sozialpflegerischen Berufen übertrafen die Jobangebote die Jobgesuche, und auch der Stellenmarkt für Lehrer boomte: 2001 wurden über 30.000 Lehrer neu eingestellt
- so viele wie seit 20 Jahren nicht mehr.
Naturwissenschaftler, vor allem Chemiker und Physiker, waren ebenso gefragt wie Ingenieure aus den Branchen Maschinenbau und Elektronik.
Bauingenieure und Architekten und Ingenieure des Gartenbaus und der Landschaftspflege taten sich als Folge der Baukrise schwer. Die Jobangebote für
Wirtschaftswissenschaftler sanken gegenüber dem Vorjahr um 25 %. Bei Juristen wurden fast nur Prädikats-Abgänger mit hoher Mobilität gesucht.
Ältere Akademiker haben es besonders schwer. 47 Prozent der Arbeitslosen mit einem Universitäts- oder FH-Diplom sind älter als 44 Jahre (1992 waren es nur 25 Prozent).
Quelle: IW Köln
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