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Ein Drittel arbeitet mehr als 40 Stunden
Spitzenverdiener und Männer arbeiten mehr


Hamburg (ots) - Die 35-Stunden-Woche ist für viele berufstätige Bundesbürger nur ein Traum: Rund ein Drittel der erwerbstätigen Bevölkerung arbeitet länger als 40 Stunden in der Woche, zehn Prozent wöchentlich sogar mehr als 50 Stunden. Dabei nimmt der Anteil der Leute, die 50 Stunden oder mehr arbeiten, mit dem Einkommen stetig zu. Das ist ein Ergebnis der dritten Online-Umfrage von "Perspektive Deutschland", einer Aktion von stern, McKinsey Deutschland, ZDF und AOL. Dabei antworteten über 88.196 Teilnehmer im Alter von 16 bis 69 Jahren auf die Frage: "Wie viele Stunden arbeiten Sie durchschnittlich pro Woche in Ihrem Hauptberuf, um Geld zu verdienen (inkl. Überstunden)?"

Die Umfrage ergibt unter anderem auch, dass Frauen und Männer unterschiedlich viel arbeiten: Bei einer Arbeitszeit von über 30, 40 oder 50 Wochenstunden liegen klar die Männer vorn, Frauen dominieren bei Beschäftigungen unter 31 und unter 21 Wochenstunden. Einen frühen Feierabend hat nur jeder zweite Bundesbürger: 49,6 Prozent der Befragten geben an, hin und wieder auch nach 18.00 Uhr tätig zu sein, die Hälfte davon sogar dauerhaft. Regelmäßig am Wochenende muss knapp ein Fünftel der Deutschen schuften.

Bei einigen Bundesbürgern ist das Geld alle, bevor der Monat zu Ende ist, daher suchen viele einen Zweitjob: Mehr als ein Drittel aller Berufstätigen bundesweit gehen neben ihrem Hauptberuf einem Nebenjob nach, bei dem sie nach der Arbeit oder am Wochenende ein paar Euro dazu verdienen.



Quelle: Gruner+Jahr, stern, 17.12.2003

 
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