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Jobstrategie

Optimale Bewerbungsschreiben
Überzeugen Sie Ihren neuen Chef 

Jedes Bewerbungsschreiben sollte individuell verfasst und optimal auf den jeweiligen Job ausgerichtet sein. Bewerbungsschreiben dürfen auf keinen Fall wie ein Serienbrief aussehen, da man sonst davon ausgehen wird, dass Sie sich nur für irgendeinen Job interessieren, nicht aber für das Jobangebot dieses Unternehmens!

Bei den Absenderangaben in einem Bewerbungsschreiben auch die Telefonnummer und die eMail-Adresse angeben. Bitte prüfen Sie deren exakte Schreibweise. So kann man Sie schnell und auf jedem Wege erreichen. Das Festnetz ist dabei beliebter als das für den Anrufer teure Mobiltelefon. Stellen Sie, wenn möglich, Ihren Anrufbeantworter an und fragen Sie regelmäßig Ihre eMails ab.

Jedes Bewerbungsschreiben sollte genau 1 Seite lang sein. Das erleichtert dem Leser die Arbeit enorm. Wenn Sie mehr schreiben gehen Ihre Kernargumente in der Masse unter.

Teaser: In der Betreffzeile des Bewerbungsschreibens: Bewerbung als ... / X-Ztg. vom .,. (1 Zeile, Nicht zu ausgiebig, das Unternehmen weiß doch, was es inseriert hat). Immer die eventuelle Kennziffer angeben.

Nutzen: Im ersten Absatz des Bewerbungsschreibens auf eventuelle telefonische Vorkontakte eingehen und das Schreiben dadurch individualisieren. im Übrigen direkt den Nutzen anbieten - aus Sicht des Unternehmens, z. B. 5 Punkte des konkreten Könnens hervorheben.

Können: Im zweiten Absatz des Bewerbungsschreibens darstellen, warum man die Aufgabe erfolgreich leisten kann (nicht zu viel von der eigenen Vergangenheit, mehr von der Zukunft im angesprochenen Unternehmen erzählen, wie man arbeiten wird).

Konditionen: Im dritten Absatz des Bewerbungsschreiben rüberbringen, warum man dies gerade bei dem angesprochenen Unternehmen möchte und welche Konditionen man sich vorstellt (Beginn, Gehalt, etc.). Sofern das Jobinserat dies ausweist, die Einkommensvorstellung angeben. Meist empfiehlt sich die Angabe des aktuellen bzw. bisherigen Einkommens.

im vierten Absatz des Bewerbungsschreibens andeuten, dass man sich übe die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch freuen würde (nicht über- oder untertreiben).

Dabei:

Der grundsätzliche Aufbau des Bewerbungsschreibens entspricht dem des Marketingbriefes.

Allerdings wird hier eine Bewerbungsmappe beigefügt, die Lebenslauf und Zeugnisse beinhaltet.

Viel wichtiger als das Bewerbungsschreiben ist der Lebenslauf . Er wird meist zuerst gelesen und gibt einen schnelleren, tiefen Einblick in die Eignung des Kandidaten.

Es sollte die DIN 5008 für die Abfassung von Briefen, etc. zur Anwendung kommen (ist sehr umfangreich, kann an dieser Stelle leider nicht dargestellt werden).

Je besser man vorbereitet ist, sich über das Unternehmen informiert hat, etc. um so konkreter und spezifischer wird man in seinen Sätzen und damit wird man für das jeweilige Unternehmen um so interessanter.

Entwickeln sie zunächst eine Stoffsammlung und danach eine Gliederung für das Anschreiben, sonst verzetteln Sie sich vielleicht.

Erarbeiten Sie dabei 5 Punkte (nicht mehr!), die besonders für Sie sprechen - aus Sicht dieses Unternehmen, nicht aus Ihrer Sicht.

Erst dann verfassen Sie den ganzen Text des Bewerbungsschreibens.

Den in dem Inserat erkannten Nutzen spiegeln, auf den Knackpunkt konzentrieren.

Den Gehaltswunsch nur dann angeben, wenn danach gefragt wurde. Die Formulierung “... bisheriges Gehalt ... ” ist beim Jobwechsel besonders geeignet. Realistisch bleiben!

Nicht überverkaufen (sofort verfügbar = Suche dringend, Gehalt nach Absprache = Kenne meinen Wert nicht).

Vielleicht einen knackigen Appetitmacher (Teaser) in der Überschrift des Bewerbungsschreibens.

Plastisch werden, keine allgemeine Formulierungen verwenden (teamfähig, engagiert, etc.).

Glaubwürdig sein

Der Andere soll sich beim Lesen wohl fühlen.

Ablauf der Bewerbungen:

1.) Freitag oder Samstag; Anzeige erscheint.

2.) Folgende Woche: Telefonisch beim Unternehmen informieren und den eigenen Namen bekannt machen.

3.) Spätestens folgendes Wochenende: Bewerbung heraus schicken.

4.) Nach 2 Wochen: Nachtelefonieren.

5.) Wenn eine Absage zurückkommt:

-Nachfragen warum, um einen Hinweis zu bekommen;

- Nicht knallhart aber sanft und hartnäckig herausfinden. Sie haben nichts mehr zu verlieren und mancher kam so doch noch ins Geschäft!

- Warum ist der erfolgreiche Bewerber genommen worden;

- Welche Kriterien hat der erfolgreiche Bewerber, die ich nicht erfülle,

- Ich bin nicht sauer, sondern es ist auch ein Lernprozess für mich.

Benötigen Sie konkrete Hilfe bei der Abfassung eines optimalen Bewerbungsschreibens? Wir helfen Ihnen gerne. Dann klicken Sie bitte HIER!


 
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