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Der Arbeitsmarkt kriecht ganz langsam bergauf!
Trendwende in der Arbeitsmarktstatistik?

Drei Jahre nach dem Niedergang des Arbeitsmarktes zeigen die Arbeitsmarktstatistiken nun, dass der Arbeitsmarkt auf niedrigem Niveau einen Boden gebildet sich stabilisiert hat und nun ganz langsam wieder bergauf kriecht, wer weiß, wie lange. Dabei sind die verschiedenen Bereiche unterschiedlich betroffen.

Doch eine allgemeinen Trendwende und einen deutlichen Rückgang der Arbeitslosenzahlen zeigen die Arbeitsmarktstatistiken nicht. Als Marktinsider haben wir dies übrigens schon seit einger Zeit bobachtet und dabei festgestellt, dass viele Jobs heute ganz anders aussehen und viele Arbeitslose und Bewerber jetzt ganz anders vorgehen, als noch vor ein oder zwei Jahren. Der Arbeitsmarkt scheint sich also fundamental zu erneuern und zu konsolidieren.

Abzulesen ist dies übrigens in fast allen relevanten Arbeitsmarktstatistiken und Arbeitslosenstatistiken, etwa der Bundesagentur für Arbeit, (Basisdaten) der Zeitungsanalyse und des Bundesamtes für Statistik.

Begonnen hat alles im 4. Quartal 2001: Hier sanken die Stellenangebote der Printmedien auf 8.422 gegenüber 13.607 im Vorjahr ab. Der Einbruch betrug rund ein Drittel aller Stellenangebote. Dieser Trend verschlimmerte sich im Jahr 2002. Im Jahr 2002 ergab die Zeitungsanalyse nur noch 27.705 Stellen gegenüber 44.034 Stellen im bereits angeschlagenen Jahr 2001, was einer nochmaligen Absenkung um 37,1 % entspricht. Nimmt man das Jahr 2000 als Betrachtungsgrundlage, hat sich die Zahl der Stellenanzeigen halbiert!

Hinzu kommt noch ein deutlicher Rückgang an Aufträgen für freie Mitarbeiter in Projekten. Freelancer bekommen weniger und kleinere Projekte, haben weniger Kunden, erzielen geringere Stundensätze. Da es hier keine offiziellen Statistiken gibt, kann man dies nur in der rasant steigenden Zahl an Projektgesuchen und Inseraten freier Mitarbeiter in den entsprechenden Internetseiten ablesen. Sowie an Ihren Berichten, dass die Menge der Aufträge um 40 % - 80 % eingebrochen ist und die Tagessätze und Stundensätze um 30 % bis 60 % gesunken sind.

Personen, die einen neuen Job suchen, empfiehlt es sich deshalb, selbst aktiv auf die Suche nach latenten Positionen zu gehen und dabei einen USP herauszuarbeiten und darzustellen. Es gibt viele versteckte Jobs, die noch nicht publik sind. Wenn es einem gelingt, diese Arbeitsplätze zu finden hat man zudem keine Mitbewerber. Das bedeutet: Gute Chancen, ein - diese - neue Position zu bekommen. Besonders interessant ist hierbei die Tatsache, dass diese Jobs oftmals in wachsenden und zukunftsorientierten Unternehmen entstehen.

Wie dies geht ist in unserem Portal IMPLACEMENT® nachzulesen. Eine echte und sehr attraktive Alternative zur klassischen “Bewerbung”. Denn nach wie vor werden viele Jobs kaum oder gar nicht in Stellenanzeigen oder Jobbörsen angeboten. Fast heimlich, still  und leise wird wieder nach neuen Mitarbeitern gesucht. Alles ist anders als bisher. Beispiele: Ein Jungunternehmer (alte, verschmähte Branche, sucht dingend neue Mitarbeiter, zahlt auch gut). Oder - so mal eben nebenei - werden 150 Mitarbeiter gesucht - in einer Branche, die ansonsten zusammenkracht. Theore? Nein! Realität - bei uns. Aber: Pst! Bitte nicht drüber reden. Zarte Pflanzen sind schnell zertampelt - Statt dessen vieleicht einfach lieber bewerben oder einen neuen Job anbieten.

Hinweis: Dieser Beitrag ist veraltet, weswegen er nur noch im Archiv zu finden ist.

 
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